FahrradcomputerEin kompakter Fahrradcomputer kann nicht nur für professionelle Radfahrer nützlich sein. Auch viele fitnessorientierte Radfahrer oder Leute, die einfach viel Rad fahren, legen sich immer öfter einen Fahrradcomputer zu.

Hier klicken für eine Auswahl der besten Fahrradcomputer für 2016

Obwohl es viele unterschiedliche Radcomputer gibt, zeigen die meisten Geräte grundsätzlich bestimmte Werte an. Die individuellen Bedürfnisse können hier jedoch sehr variieren. Bei der großen Auswahl kann es daher schwierig sein, den passenden Fahrradtacho zu finden. Was sollte man sich also vor dem Kauf überlegen und worauf muss man beim Kauf achten?

Die erste Entscheidung liegt wahrscheinlich darin, sich zu überlegen, welche Werte man gerne angezeigt haben möchte. Wie bei den meisten Geräten ist es oft so, dass der Preis in die Höhe steigt, je mehr Funktionen der Radcomputer anbietet. Als Basis werden jedoch meist die aktuelle und die Durchschnittsgeschwindigkeit, sowie die Maximalgeschwindigkeit angezeigt. Viele Fahrradtachometer können dazu auch noch die aktuelle und Durchschnittsgeschwindigkeit vergleichen.

Wichtig bei einem Fahrradcomputer ist natürlich auch die zurückgelegte Wegstrecke. Auch das ist eine der Grundfunktionen, die die meisten Radcomputer aufweisen können. Bei den meisten Fahrradtachos gibt eine Anzeige für die Tagesfahrzeit, sowie die Gesamtfahrzeit. Um diese Werte auszurechnen, benötigt der Radcomputer einmal den Radumfang und die Anzahl der Umdrehungen, sowie die Zeit. Diese Daten werden mittels eines Magnetsensors und einer Digitaluhr errechnet. Alle Fahrradcomputer haben diese beiden Sensoren. Der Magnetsensor wird generell am Rad montiert.

Nicht geeignet ist ein Fahrradcomputer dagegen für andere Geräte wie ein Quad oder sogar für einen Schlitten, da der Magnetsensor hier nicht montiert werden kann. Außerdem hat zum Beispiel ein Quad die genannten Funktionen ebenfalls von Haus aus verbaut.

Die Auswahl Kriterien beim Fahrradcomputer-Einkauf

Paar mit MountainbikesAuch preiswerte Fahrradcomputer bieten oftmals mehr Funktionen an. Sehr praktisch ist, wenn der Radcomputer sich automatisch einschaltet, wenn man losfährt. So vergisst man nicht irgendeine Taste zu drücken, sondern kann sich ganz auf das Fahrradfahren konzentrieren. Hilfreich ist auch, wenn der Radcomputer sich bei einem längeren Stopp automatisch ausschaltet oder in den Standby–Modus geht. Hierbei kann man beim Kauf nach der Auto Wake–Up Funktion Ausschau halten.

Ein weiterer großer Unterschied zwischen den Fahrradcomputern ist, ob die Daten per Kabel übertragen werden, per Funk oder GPS. Viele Leute bevorzugen kabelgebundene Bikecomputer, da sie der Meinung sind, dass so die Daten zuverlässig übertragen werden. Bei einer kabellosen Verbindung kann es schon mal zu Funk- oder Satellitenunterbrechungen kommen. Hier kommt es vielleicht auch darauf an, in welchem Terrain man hauptsächlich fährt.

Ein kabelloser Fahrradcomputer sieht natürlich etwas schöner aus, da hier keine Kabel am Rad ersichtlich sind, aber da unterscheiden sich die Meinungen auch. Im Normalfall sollte die Montage eines drahtlosen Fahrradcomputers etwas unkomplizierter sein, da man nicht noch extra ein Kabel zwischen Lenker oder Gabel und dem Rad installieren muss. Doch auch ein Funk Fahrradcomputer kann bei der Montage Probleme bereiten, wenn zum Beispiel der Sensor nicht 100%ig korrekt am Rad befestigt werden kann. In diesem Fall kann es dann natürlich Übertragungsprobleme geben.

Kabellose Fahrradcomputer sind oft etwas teurer, als die kabelgebundenen Versionen, allerdings kann man auch diese schon relativ preiswert erhalten. Vereinzelt gibt es auch Bikecomputer, die solarbetrieben sind. Diese Modelle sind kabellos und laden sich per Solar auf. Das kann praktisch sein, für Leute die Batterien sparen möchten. Wenn man jedoch im dichten Wald fährt oder Ähnlichem kann es auch hier zu Problemen kommen.

Die Vorteile eines Computers mit GPS

Fahrrad LenkstangeWer etwas mehr Geld ausgeben kann und es noch einfacher haben möchte, sollte nach einem Fahrradcomputer mit GPS Ausschau halten. Die Montage hier erfolgt eigentlich so, wie auch bei den anderen Geräten, jedoch muss hier nichts kalibriert werden. Der Radcomputer sollte automatisch die Satelliten finden und schon kann es losgehen. Praktisch bei diesen Geräten ist, dass damit auch die genaue Position ausgerechnet werden kann. Außerdem muss bei einem Gerät mit GPS nicht die Radgröße eingestellt werden. So kann das Gerät problemlos mit verschiedenen Rädern genutzt werden. Für Alltagsfahrer sind diese Fahrradcomputer jedoch oft etwas zu teuer und bieten Funktionen, die man nicht im Alltag benötigt.

Navis fürs Fahrrad gibt es natürlich auch. Diese funktionieren auch mit GPS, haben aber ein eingebautes Kartensystem. Ein Navi für das Fahrrad ist größer als herkömmliche Fahrradcomputer, da es hier ein größeres Display gibt für die Kartenanzeige. Diese Geräte liegen hoch im Preis. Alternativ kann auch ein Smartphone mit passender Halterung genutzt werden.

Die Stärke des GPS Signals sollte bei jedem Fahrradcomputer außerdem so gut sein, dass man damit problemlos im Wald fahren kann. Geht es dagegen durch einen längeren Tunnel, verliert der Computer in der Regel das GPS-Signal. Dies ist allerdings völlig normal und auch bei Autonavis immer noch Gang und Gebe.

Zusätzliche Funktionen

Wer oft in den Bergen unterwegs ist, sollte sich nach Modellen mit Höhenmessfunktionen umsehen. Wer viel bergauf- und bergab fährt, weiß dass diese gefahrene Strecke nicht einer Strecke auf Flachland gleicht. Deswegen ist hier ein Höhenmesser praktisch. Diese Funktionieren mit Luftdruck, da der sich in verschiedenen Höhen ändert. Diese Geräte sind normalerweise keine Basisgeräte und kosten daher auch etwas mehr Geld.

Für fitnessorientierte Radfahrer gibt es auch Fahrradtachometer, die die Herzfrequenz oder den Puls messen können. Viele Radfahrer, die richtig trainieren haben oft einen separaten Pulsmesser. Dieser kann mit dem richtigen Fahrradcomputer wegfallen. Die Herzfrequenz wird mit einem Gurt, der am Oberkörper befestigt ist, gemessen. Dazu zeigt der Fahrradcomputer dann meist 3 Werte an: die aktuelle, durchschnittliche und Maximalherzfrequenz. Diese Funktion gibt es nur bei teureren Geräten.

Auch die sogenannte Trittfrequenzmessung ist nicht bei jedem Modell erhältlich. Hierbei wird ein Sensor an der Kurbel angebracht, der dann die Anzahl der Umdrehungen an den Computerkopf weitersendet. Bei manchen Modelle ist ein Trittfrequenzmesser separat als Zubehör erhältlich, so dass man dies auch nachrüsten kann. Viele Alltagsradfahrer halten diese Funktion für überflüssig, sie kann aber sehr praktisch sein. Für Radfahrer, die richtig trainieren, ist ein Trittfrequenzmesser meist ein Muss.

Rennrad fahrenFür fitnessorientierte Radfahrer kann ein Radcomputer mit Anschluss an den Computer praktisch sein. So können die Messwerte der Radtour oder Touren im Computer gespeichert und analysiert werden. Manche dieser Geräte werden mit einer Hersteller – Software geliefert. Selbstverständlich gibt es mittlerweile auch viele Apps, die hierfür benutzt werden können.

Zu guter Letzt noch ein Wort zur Montage. Die meisten Fahrradcomputer können ohne jegliches Werkzeug am Rad installiert werden. In der Verpackung sollte alles, was zur Montage benötigt wird, enthalten sein. Von bekannten Herstellern gibt es auch praktische Videos im Internet, die die Montage zeigen. Wichtig ist natürlich, dass der Sensor und der Computerkopf fest am Fahrrad befestigt sind. Somit ist eine bessere Datenübertragung bei den kabellosen Geräten gewährt. Außerdem verringert sich auch die Chance, dass der Fahrradcomputer abstürzt und kaputt geht.

Auch wenn es manchmal sehr nützlich wäre sind mehrere Fahrradcomputer im Normalfall nicht miteinander kombinierbar und müssen alle einzeln eingestellt werden. Vielleicht wird sich das in Zukunft aber noch ändern, da dies ein sehr gefragter Punkt ist.

Fazit

Für den Alltag ist also ein preiswerter Fahrradcomputer durchaus ausreichend. Fast jedes Modell sollte bestimmte Grundfunktionen haben, wie die Messung der Geschwindigkeit und der Strecke. Diese Werte reichen auch für die meisten Leute aus. Wer wirklich viele Radtouren macht, braucht wahrscheinlich mehr Funktionen. Für Angaben von Messungen von Herzfrequenz etc. muss man schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Doch egal auf welche Funktionen man Wert legt, wichtig ist immer, dass der Fahrradcomputer fest montiert ist und vom jeweiligen Radfahrer bedient werden kann.

Vorteile und Nachteile eines Fahrradcomputers:

Vorteile eines Fahrradcomputers:

  • zeigt die Geschwindigkeit an
  • zeigt die Uhrzeit und Fahrzeit an
  • zeigt die bereits gefahrenen Kilometer an und wie viele noch übrig sind
  • GPS-Geräte zeigen außerdem den Standort an
Nachteile eines Fahrradcomputers:

  • relativ klein und kann dadurch leicht verloren gehen

Hier klicken für eine Auswahl der besten Fahrradcomputer für 2016